Wer den Prozess des Album-kreierens näher sehen will, der wird sich freuen. Die sympathischen Münchener geben “geheime, geheime, bis jetzt unveröffentlichte Einblicke” in ihrem sogenannten
“WIR BLOGGEN – Topf Video Blog” preis. Topfsecret also…
Den Anfang machte Cajus schon vor Vier Tagen, am 26.03. mit einem Teaser:
Die erste Episode leitet Sepalot. Der Beat am Anfang ist schonmal ein Kopfnicker, allerdings auch Ausschau daruf, dass es kein Album in “Eins A” Manier wird…
Die Bilder stammen von mobster, einem englischen Street Art Menschen.
Mehr von ihm gibt´s bei seinem Flickr-Account und im Behance Network.
Wer Sachen von ihm Kaufen will, dem sei die KITCH-EN GALLERY ans Herz gelegt.
To Have & To Hold – A Film About Vinyl Records
Von Grafikdesigner/Regisseur/DJ Jony Lyle.
Für Goosepimple Productions.
Plattensammlungen, Archiv-Aufnahmen, Presswerke, Interviews. Bild und Tonmaterial rund um VinylVinylVinylVinyl.
Questlove, Chuck D, Bobbito Garcia, DJ Amir, Bruce Lundvall, Christian Marclay, Paul Mawhinney sind in der 90 minütigen Dokumentation vertreten.
Der Macher selbst sagt:
To Have & To Hold is a ‘musicmentory’ to celebrate the age of vinyl records – Jony Lyle
Die erste Veröffentlichung von Aaron Thomason a.k.a. 2econd Class Citizen war die “Divided Reality” 12″. In Eigenarbeit, wie eigentlich alles bei dem Mann, rausgebracht im Februar 2005.
Am 19. März 2010, also Vorgestern, gab er einen kleinen Auftritt bei Dense Records in Berlin. Anlässlich dieses Konzerts gab es 30 Nachpressungen dieser raren Scheibe. Glückwusch denen, die eine Kopie abstauben konnten.
Ein schöner Zug des Berliner Labels Equinox Records, welches das “zuhause” von 2econd Class Citizen ist, ist auch, dass es “Diveded Reality” in dem Zusammenhang als Free-Download gibt.
Allerdings nicht komplett komplett. Wer die Platte hat, ist schon im Vorteil. Nicht nur weil er die Platte hat… auf der Vinyl-Edition gibt es nämlich noch ein anderes Lied, “Wishing Well” in einer frühen Version (ist ja auch auf der “Wyred folk” EP mit drauf).
2econd Class Citizen würde heute an dem Teil einiges ändern:
“Listening to it now, I believe there are many things I could have done differently, but I was just getting properly into making solo music at the time and it represents me finding my feet, so to speak.” – 2econd Class Citizen
Ich würde es genauso lassen, aber wie es sich wohl anhören würde, wenn der Brite damals einiges anders gemacht hätte? Mit Sicherheit auch gut…
Irgendwie sind viele Skateboard-Videos sehr gleich.
Manchmal gibt es aber auch Ausnahmen. Ein solches, für mich, nicht alltägliches Video wurde in den Straßen von New York aufgenommen – “Street Skaters”
Auf den Brettern stehen Nate Cohen, Julian Melendez, Jim Soladay, und ein paar andere…
Die Musik ist “Gettysburg” von Ratatat
Eine Stunde Turntablism, Gekratze, HipHop-Funk-Swing-Beats – The Prequel To Overland von den beiden Tirolern Chrisfader und Testa.
Mit anderen Worten SAU GUT!
Die Trackliste liest sich so, wie die Übergänge und der komplette Mix sind: locker-flockig, smooth und sauber mit der einen oder anderen Überraschung.
Vom Stil her erinnert mich das Ganze ein wenig an “Turntable Jazz” von DJ ZedVantz.
Mit dem Vorläufer (Prequel) wollen die beiden Aufmerksamkeit für ihr kommendes Album “Overland” erzeugen. Bei mir hat´s geklappt.
Das Label der beiden, DuzzDownSan, meint zum bevorstehenden Album:
„Overland“, so der Slangkosename für ihren heimatlichen Ursprung zwischen Bergen und Wiesen, besticht durch seinen gemütlich-groovigen Vibe und wurde zur ästhetischen Kulisse der musikalischen Produktionen irgendwo in einer kleinen Seitengasse mitten in Wiens zwölftem Bezirk. Und was die Exiltiroler in dieser Zeit zusammengezimmert haben begeistert keineswegs nur aufgrund der ausgeprägten Scratchtechniken. Diese kommen zwar zum Tragen; aber ebenso reizvoll zeigen sich ihre Fähigkeiten in der Produktion. – DuzzDownSan
Wie schön, dass das Album schon am 26. März käuflich zu erwerben sein wird. Schade allerdings, dass es nur 8 Lieder stark ist. Die dafür sind aber durch die Bank weg gut. Vorhören und -bestellen kann man´s übrigens beim HHV.
Ich bin großer Fan von 7″ Platten.
Warum viele DJs die kleinen (aber sehr, sehr feinen) Dinger meiden ist mir ein Rätsel. Nadelspringen, Puck verrutschen, Tonarm von der Platte hüpfen und auf Slipmat ballern, “schlechter” Sound, kurze Spielzeit… naja, wer diese Meinung vertritt und sich trotzdem “DJ” schimpft gehört gehörig in den Allerwertesten getreten!
Vor einiger Zeit war es noch die “Aufgabe” von DJs DIE Stelle auf einer Platte zu finden die am meisten knallt, Beats und Breaks… diggen nannte man das. Da aber solche Stellen leider meist nur ein paar Sekunden dauern musste man Jugglen. Ein Wort was es damals noch gar nicht gab und den heutigen “DJs” oft unbekannt ist…