Ich freue mich heute einen Gastbeitrag veröffentlichen zu dürfen.
Kein geringerer als Herr DS hat sich bereit erklärt, freiwillig einen Gastbeitrag zu schreiben…
Ich danke im Namen von DougEgen.de
ichselbst
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Hallo. Ich bitte jetzt mal um Ruhe. Ich bin neu hier.
Kurz mal innehalten und sorgfältig lesen.
Ubiquity, Bastard Jazz, Tru Thoughts, ESL, Now Again, Fania, Plug Research!
Wer mit diesem „Labelnamenumsichgeschmeiße“ was anfangen kann – gut. Wem die Namen nichts sagen – auch gut. Denn Abhilfe schafft da jetzt ein wirklich schöner Sampler, genannt Label Love 001,
auf dem unterschiedlichste Künstler der obigen „Etiketten“ versammelt sind. Na dann mal zu den obligatorischen Schubladen:
Stilistisch einzuordnen in die eine (Weltmusik) oder auch die andere (Hip-Hop-Jazz) Schublade,
oder noch eine andere (Latin-Beats-Instrumental-Gesang) oder wasweißich.
Auf jeden Fall ist Musik drauf die gefällt, beispielsweise das außerordentlich tropische „Dog with a Rope“ von Will Hollands Flowering Inferno, des weiteren lassen mich das schwerstens knallende „Bumps“ von Mophono und natürlich Belleruche die Ohren spitzen. Da hör’ ich doch gerne hin, passt zu den momentanen Temperaturen. Um mit D-Flame dem alten Hessen zu sprechen: „Heißer – jajaja“
Ich bin absolut dougegen, dieses Ding nicht runterzuladen. Koscht’ nix und ist toll.
Langsam wird es ernst und das Kribbeln wird stärker. Am Samstag um 16Uhr steigt in Kapstadt das WM-Viertelfinale zwischen Deutschland und Argentinien. Ich weiss, angesichts der derzeitigen Fußball-Dauerberieselung in Funk, Fernsehn und Internet stellt sich (zu Recht) die Frage, ob man bei Dougegen.de nun auch noch über das Geschehen auf dem grünen Rasen berichten muss. Tägliche News-Flashs, Sondersendungen, Foto-Stories und sogar die gute alte Tagesschau möchten uns die WM nicht vorenthalten und bringen uns regelmässig auf den neuesten Stand rund um die Elf von Jogi Löw und das Geschehen in Südafrika. Man kann also verstehen, wenn sich manch einer, der mit der Materie an sich gar nicht so viel am Hut hat, schon mal vom runden Leder verfolgt fühlt und sich am liebsten in seinem Zimmer einschliessen möchte, um der allgemeinen Hysterie zu entgehen.
Geht aber nicht!
Denn spätestens gegen späterer Stunde hört man irgendwo am langsam dunkler werdenden Abendhimmel den schwachen aber deutlich erkennbaren Klang einer einsamen Vuvuzela und wird wieder daran erinnert, dass ja eigentlich gerade die Fußball-WM läuft. Das finde ich schön! Klar, ich als Fußball-Verrückter kann mich natürlich leichter dafür begeistern als andere. Aber Szenen wie sie nach dem England-Spiel am vergangenen Sonntag in der Gießener Ludwigstraße zu beobachten waren, finde ich einfach wunderbar und ich werde die allgemeine Feierei vermissen wenn diese WM Geschichte ist, und bin dankbar für jeden weiteren (hoffentlich siegreichen) Auftritt der Mannschaft um Schweinsteiger, Özil und Co.
In diesem Sinne, lasst uns die Daumen drücken für Samstag gegen die Argentinier.
Herzlichst, Ihr Günter Netzter aka Kid Fab
PS: Um nochmal die Emotionen zu schüren, hier ein kleines Video das zeigt, mit wen es die deutsche Mannschaft zu tun bekommt :D
Es geschehen noch Zeichen und Wunder,
weswegen mir grade fett Einer abgeht!
Ich muss die umgangssprachliche Ausdrucksweise entschuldigen,
aber Beat Torrent, besser bekannt als Pfel & Atom von c2c
haben ihr komplettes Beat Torrent Live Set 2009 zum Abschuss freigegeben!
Wem die Herren noch kein Begriff sind, der sollte sich schleunigst
das folgende Video ansehen und anschliessend HIER zuschlagen!
Lediglich eine Email-Addresse müsst ihr opfern, aber DAS ist es wert!
Der Kurzfilm “Love & Vinyl” ist im Rahmen des Film-Studiums von Ben Perkins als Übung in Nonlinearer Schnitttechnik entstanden. Gefilmt wurde übrigens bei Jerry´s Records.
Eine neue “Sektion”.
In unregelmäßigen Abständen werde ich, ohne große Beschreibung auf verschiedenste Seiten/Sachen verweisen über die ich (ichselbst) gestolpert bin und irgendwie erwähnenswert finde.
Seit den ersten Veröffentlichungen des Berliner Labels Equinox stand fest: Da geht einiges…
So auch 2010, Ceschis Album “The One Man Band Broke Up“. HipHop trifft Folk, unglaubliche Double-Time Raps treffen Psychedelic-Prog-Rock Melodien. New Haven trifft Berlin. Ceschi trifft DJ Scientist.
Man kann hören, dass Rapper (+ Instrumentalist) und Produzent (+ DJ) sich musikalisch blind verstehen.
Auch die Gastmusiker die am Mikrofon ihr Bestes zum Besten geben fügen sich perfekt in die Welten von Ceschi und Scientist ein. Absolutes Lobgehudel. Stimmt. Ich mag die Musik sehr!
Neben Sole, Astronautalis, Radical Face sind auch der von mir sehr verehrte 2econd Class Citizen sowie Cars & Trains und MiC K!NG mit dabei.
Was soll eigentlich dieser Album-Titel? Hier die Antwort:
Based around the ever revisited topic of the rise and fall of a musician, in this case one named Julius and The Bearded Saviour, “The One Man Band Broke Up” is as much about Ceschi’s own fear of failure as it is about personal experiences in a dog eat dog music industry. – EQX
phonatic a.k.a. cocon a.k.a. jens a.k.a. ein DJ, Liedermacher, Privatmensch, hatte die Ehre einen Snippet/Megamix für Ceschis Album zu machen. Und dieser 7 Minuten 46 Sekunden Mix ist ungefähr SAU GUT.