Was ist nur in diesen Brayaz gefahren? Erst haut der Kerl den “Lesson 100” Mix raus und jetzt,
keine zwei Monate später schon wieder so ein Brett, genaugenommen zwei Bretter…
So passend genannt “Permanent-Morphine”
Eigentlich hatte ich vor einen Psychrock-Mix zu machen und hab schließlich in meiner Vinylsammlung rumgewühlt. In meinen Händen sind dann aber Platten hängen geblieben, die eher einen Psychedelic-Charme haben: Psychfunk, Rockbeats, Dusty Breaks, dubadelic Atmosphere, Experimental/Progressive und so industrialartige Dinger. Für mich passte das irgendwie alles zusammen, für andere vielleicht nicht. Herausgekommen sind dann zu guter letzt ganze zwei Mixe, der erste ist ein bischen gemächlicher, der zweite geht anscheinend mehr in die Beine. Passt auf jeden Fall alles in die kommende Jahreszeit. – Brayaz
Was soll man dazu noch mehr sagen? Unglaublich gute Mixe und das nicht nur dank der Musikauswahl… Brayaz kann´s halt, das Musikmischen.
Nach seiner Asien bzw. China-Reise, beehrt uns DJ Floskel mal wieder mit einer neuen Episode seines Funky Two Kilos -Podcasts. Dieser bringt uns zum Ende des Sommers nochmal die tropische Hitze zurück und läd zum Tanzen und Schwitzen ein, damit es hier wieder wenigstens etwas bißchen heisser wird:
“I took some time off from the Funky Two Kilos podcast, flew to China and experienced some real live heat in Shanghai. But hey, while eating those fine dumplings, Dim Sum and Teppanyaki, I always kept the new podcast episode in mind. As I know that Teppanyaki is Japanese and that summer on the northern hemisphere is almost over, I found it a good time to drop a mix with some tropical heat. Here it is and it’s all about polyrhythms, you know those sweet beats that seem to be all over the place, but still work in some mysterious way to make you wanna move.”
Heute: Funk Cover
Selektiert und gemischt von dau-al-7.
Mein absoluter Favourite ist natürlich das “Organ Donor” Cover von der Lefties Soul Connection. Diese Melodie, diese MELODIIIEEEE…
Der von mir sehr geschätzte Herr DJ Floskel von den Intruders, hat eine neue Episode seiner Funky Two Kilos – Show ins Netz gepackt und sie als Podcast bereit gestellt.
Wer noch nicht weiss, wer sich hinter DJ Floskel verbirgt, dem sei gesagt, das der Wahl-Marburger es wie kein Zweiter versteht die feinsten funky Tunes der 70er zusammenzustellen. Gepaart mit jede Menge Soul und Groove, lässt sich zu seinen Mixen stets gepflegt das Tanzbein schwingen und es perlt der Schweiss von der Stirn…Yeah!
Bei pEtEr von den Blogrebellen habe ich mal wieder ein ziemlich geiles Mixtape finden dürfen.
“PLATTENPARTY” von den beiden Bayern RE$US & FLOW ONE.
140 Lieder in 77 Minuten gequetscht, und das Passgenau.
Sehr sympathisch lässt die beiden folgendes Zitat erscheinen:
FlowOne and me just got tired off all those crappy non-mixed mp3 e-digging mixes out there, and i know we are not the only people thinking like that. So, if you cosign i bet you will love the tape! We used original vinyl only (with very few costy exceptions) and sequenced, eqed and mastered the tape using cubase. - RE$US
Erwarten darf man ziemlich gut gemixte Beats und Breaks, Funk und Soul Passagen sowie ein paar Disco Klassiker und ein bisschen HipHop und ein paar Scratches.
Hört man den in 6 Lieder aufgeteilten Mix in einem durch, vergeht die Zeit eindeutig mal wieder viel zu schnell.
Was Toyota Music damit zutun hat ist mir leider unbekannt.
Ich konnte keine weiteren Informationen finden.
Aber: Es gibt eine Sharon Jones & The Dap-Kings EP legal und für umme zum Runterladen.
Auf der EP ist unteranderem das Lied “I Learned the Hard Way“, welches auch auf der neuen Sharon Jones & The Dap-Kings Platte drauf sein wird. Das Album wird in Deutschland am 9. April veröffentlicht, gibt´s z.B. als PreOrder beim HHV, und kommt wie gewohnt über Daptone Records.
Trackliste:
Lee Fields and Sugarman & Co. – Stand Up
Naomi Shelton & The Gospel Queens – What Have You Done
Sharon Jones & The Dap-Kings – I Learned the Hard Way
Eine Stunde Turntablism, Gekratze, HipHop-Funk-Swing-Beats – The Prequel To Overland von den beiden Tirolern Chrisfader und Testa.
Mit anderen Worten SAU GUT!
Die Trackliste liest sich so, wie die Übergänge und der komplette Mix sind: locker-flockig, smooth und sauber mit der einen oder anderen Überraschung.
Vom Stil her erinnert mich das Ganze ein wenig an “Turntable Jazz” von DJ ZedVantz.
Mit dem Vorläufer (Prequel) wollen die beiden Aufmerksamkeit für ihr kommendes Album “Overland” erzeugen. Bei mir hat´s geklappt.
Das Label der beiden, DuzzDownSan, meint zum bevorstehenden Album:
„Overland“, so der Slangkosename für ihren heimatlichen Ursprung zwischen Bergen und Wiesen, besticht durch seinen gemütlich-groovigen Vibe und wurde zur ästhetischen Kulisse der musikalischen Produktionen irgendwo in einer kleinen Seitengasse mitten in Wiens zwölftem Bezirk. Und was die Exiltiroler in dieser Zeit zusammengezimmert haben begeistert keineswegs nur aufgrund der ausgeprägten Scratchtechniken. Diese kommen zwar zum Tragen; aber ebenso reizvoll zeigen sich ihre Fähigkeiten in der Produktion. – DuzzDownSan
Wie schön, dass das Album schon am 26. März käuflich zu erwerben sein wird. Schade allerdings, dass es nur 8 Lieder stark ist. Die dafür sind aber durch die Bank weg gut. Vorhören und -bestellen kann man´s übrigens beim HHV.
Ich bin großer Fan von 7″ Platten.
Warum viele DJs die kleinen (aber sehr, sehr feinen) Dinger meiden ist mir ein Rätsel. Nadelspringen, Puck verrutschen, Tonarm von der Platte hüpfen und auf Slipmat ballern, “schlechter” Sound, kurze Spielzeit… naja, wer diese Meinung vertritt und sich trotzdem “DJ” schimpft gehört gehörig in den Allerwertesten getreten!
Vor einiger Zeit war es noch die “Aufgabe” von DJs DIE Stelle auf einer Platte zu finden die am meisten knallt, Beats und Breaks… diggen nannte man das. Da aber solche Stellen leider meist nur ein paar Sekunden dauern musste man Jugglen. Ein Wort was es damals noch gar nicht gab und den heutigen “DJs” oft unbekannt ist…
Über Kon & Amir hab ich ja schonmal geschrieben. Die beiden Crate-Digger…
Hier gibt´s jetzt ein ziemlich interessantes Interview mit Amir Abdullah aka DJ Amir.
Dem Ein oder Anderen dürfte WaxPoetics auch etwas sagen. Was vielleicht unbekannter sein wird ist,
dass Amir da Chef ist.
Die Namen pEtEr withoutfield, NieLow und Blogrebellen dürfte einigen hier bekannt sein. Bei den Blogrebellen aus Kreuzberg schaue ich schon seit einiger Zeit sehr regelmäßig vorbei, bzw. immer wenn es was neues gibt, aber auch wenn ich einfach in den Archiven stöbere.
Wie man merkt mag ich diesen Blog.
Um so größer war die Freude, als die Anfrage für einen Gastbeitrag auf blog.rebellen.info von withoutfield kam.
Der Anlass war der 3. Geburtstag der Blogrebellen.
Neben mir haben noch 34 andere Menschen Gastbeiträge zum Jubiläum verfasst.
An dieser Stelle nochmal: Herzlichen Geburtstag und fröhliches bloggen, pEtEr und NieLow.
Es gab viel Musik, Videos und herzerweichende Worte.
In meinem Beitrag habe ich neben einem Funkmix von DJ Bluewater auch den Jugoslawien-30s.Mix von Asup und ein Quentin Tarantino Video Mixtape von Eclectic Method zum Besten gegeben.
UND: Ein Gewinnspiel.
Wie eigentlich jeder hier wissen dürfte bin ich relativ großer Fan von den Jazoburbs. Eigentlich sollten die 3 “Weight of Soul” CDs im Rahmen des DougEgen-Adventskalender2009 hier verlost werden. Jetzt aber werden sie zum Blogrebellen-Geburtstag unter die Leute gebracht. Du willst mitmachen? Einfach zu meinem Gastbeitrag “Tavalodet mobârak bâshe – Doug Egen gratuliert” gehen und einen Kommentar hinterlassen.
Also. Mitmachen, mitmachen, weitersagen und mitmachen. Achja, ausserdem weitersagen und mitmachen.
In diesem Sinne.
Schönen Tach…
p.s.: Eine Liste der Geburtstag-Blogger gibt´s im Danke-Post von pEtEr.